Neue gesetzliche Regelung

Permanent verändern sich die Gesetze

und die dazugehörenden Ausführungsverordnungen. Wir versuchen mit diesem Beitrag, Sie unter anderem bautechnisch ein wenig auf dem Laufenden zu halten. Dies geschieht ohne Gewähr. Die Kenntnis hierüber soll Ihnen ermöglichen, die Höhe Ihrer Instandhaltungsrücklage besser zu planen.

 

01.12.2020: Das neue Wohnungseigentumsgesetz (Wohnungseigentumsmodernisie-rungsgesetz - WEMoG) tritt in Kraft.

 

01.11.2020: Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist in Kraft getreten. Highlights:

a) Einbauverbot von Ölheizungen ab 2026.

Heizkessel, die vor dem 1.1.1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen dann gar nicht mehr betrieben werden. Die Gas- oder Ölheizkessel, die 1991 oder später eingebaut wurden, dürfen nur 30 Jahre lang betrieben werden. Damit endet müssen Kessel aus 1991 nach dem 2021 erneuert werden.

Es gibt eine Austauschprämie, wenn die alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzt wird. Sie soll bei 40 Prozent der Investitionskosten liegen und der Heizungsaustausch zudem von der Steuer abgesetzt werden können.

Hybridlösungen sollen sowohl im Neu- als auch Altbau noch nach 2026 möglich sein.

 

b) Wegfall des Förderdeckels für Solaranlagen

Die bisherige Begrenzung von 52 Gigawatt installierter Leistung ist aufgehoben. Damit werden neue Solaranlagen auch in Zukunft über die Ökostrom-Umlage gefördert.

 

erstellt am 04.11.2020/DW